Clan Mac Heathland
Samhain


Bei den Schotten entspricht Samhain weitestgehend dem Fest "Féile na Marbh" sowie in Wales "Nos Galen-gaeof". Christianisiert entspricht das Samhain Fest Allerheiligen und Allerseelen.

Samhain ist ein Mondfest und müsste nach dem keltischen Jahreskreiskalender am 11. Neumond gefeiert werden. Nach der Einführung des julianischen Kalenders wurde es in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Dieses wurde in unserem aktuellen gregorianischen Kalender übernommen. Es ist das letzte bzw. das erste Fest im Jahreskreis. Sozusagen das "Neujahr" der Hexen und aller, die diese Feste sonst noch feiern. Die Grenzen zwischen der alltäglichen und der nicht alltäglichen Wirklichkeit (Anderswelt, Geisterwelt,...) sind in dieser Zeit besonders dünn. Das bedeutet, dass sowohl die Menschen leichter in die Anderswelt gelangen können, als auch, dass die Wesen von dort leichter in unsere Welt gelangen. Samhain (sauin gesprochen) leitet sich von sam - fuin ab, was soviel wie Sommer - Ende bedeutet

    Andere Bezeichnungen:

  • Samhein (auch diese Schreibweise gibt es)
  • Halloween - All Hallows Eve
  • Allerheiligen (1.November) und Allerseelen (2. November) sind entsprechende christliche Feste
  • Winternacht (germanisch)
  • Totenfest
  • Ahnenfest

    Die Aspekte von Samhain

  • Ein ganz wichtiges Thema von Samhain ist der Kontakt zu den Ahnen und anderen Verstorbenen. Den Kontakt mit den Ahnen aufzunehmen und sie regelmäßig zu ehren ist und war in vielen Kulturen ein wichtiger Bestandteil.
  • Das Licht hat inzwischen deutlich abgenommen. Die Tage sind kurz und häufig dunkel durch Regen und Nebel.
  • Das Leben hat sich teilweise aus der Natur zurück gezogen. Die Bäume haben ihr Laub abgeworfen, viele Pflanzen haben sich in die Erde zurück gezogen.
  • Die Sonne steht derzeit in Sternzeichen Skorpion.
  • Samhain ist wie eine Zeit zwischen der Zeit. Das alte Jahr endet und das Neue beginnt. Am 11.11. um 11:11 beginnt in den Karnevalshochburgen die närrische Zeit.
  • Die Zeit der Arbeit draußen ist vorbei. Jetzt ist Zeit, sich in geselliger Runde zum Handarbeiten zu treffen, Geschichten zu erzählen, Pläne für das nächste Jahr zu schmieden,etc.

    Bräuche:

  • Beim Festmahl wird für die Ahnen ein zusätzliches Gedeck auf den Tisch gestellt.
  • Für die Ahnen werden Kerzen und Räucherungen aufgestellt.
  • Die Gräber werden besonders geschmückt.
  • Für die herumziehenden Geister kann Essen und Trinken rausgestellt werden, um sie zu ehren und um ihnen "eine kleine Stärkung" zu geben.
  • Samhain ist eine besonders gut geeignete Zeit für Prophezeiungen und Orakel. Hellsichtige Menschen sind besonders empfänglich, da die Grenzen zur Anderswelt nur dünn sind.
  • Viel Vieh wurde geschlachtet. Alles, was bis zum nächsten Frühjahr eh nicht überleben würde.
  • An Halloween ziehen die Kinder, meist gruselig verkleidet, durch die Straßen, klingeln an den Häusern und bitten um Süßigkeiten. Dieser Brauch ist keltischen Ursprungs. In den Häusern löschten die Menschen ihre Feuer und Lichter. Alle trafen sich an einer gemeinsamen Feuerstelle, die fast erloschen war. Jeder schrieb seine Wünsche und guten Vorsätzte für das neue Jahr auf ein Blatt oder ein Stück Holz. Diese wurden gemeinsam in die Glut geworfen und das Feuer entfachte sich neu. Einige nahmen nun eine Fackel und trugen das neue Feuer für das neue Jahr zu jedem Haus. Manche Bewohner gaben als Dank dafür den Überbringern eine Gabe.

    Symbole:
  • Kürbis, oft ausgehöhlt mit einem Licht darin
  • Rüben (sie wurden vor dem Kürbissen zum aushöhlen benutzt)
  • Alles für Orakel (Tarot, Runen, Pendel,...)
  • Schädel


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